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Wie viele Muslime gibt es auf der Welt?

Es gibt rund 1,6 Milliarden Musliminnen und Muslime auf der Welt. Man könnte auch sagen: Einer von fünf Erdbewohnern ist muslimisch. Die Gläubigen leben auf allen Kontinenten. Vor allem in der arabischen Welt ist der Islam weit verbreitet. Die Länder mit den meisten muslimischen Gläubigen sind aber keine arabischen Länder, sondern Indonesien, Pakistan und Indien.

Damit ist der Islam eine der am weitesten verbreiteten Religionen überhaupt, weshalb er wie auch das Christentum, das Judentum, der Hinduismus und der Buddhismus als eine der „Weltreligionen“ bezeichnet wird. Nur zum Christentum bekennen sich mehr Menschen als zum Islam.

Natürlich ist die genaue Anzahl der Gläubigen für alle Religionen schwer zu benennen. Es gibt beispielsweise keine zentrale Stelle, die alle Muslime weltweit zählt. Alle Angaben sind daher Schätzungen. Wissenschaftler, die sich mit dem Thema intensiv beschäftigen, gehen von den folgenden Zahlen aus:

Christentum: etwa 2,2 Milliarden
Islam: etwa 1,6 Milliarden
Hinduismus: etwa eine Milliarde
Buddhismus: etwa 500 Millionen
Judentum: etwa 14 Millionen


Wenn man diese Zahlen ins Verhältnis zu allen Menschen auf der Erde setzt, kommt man auf die folgenden Prozentwerte:

Christentum: 32%
Islam: 23%
Hinduismus: 15%
Buddhismus: 7%
Judentum: 0.2%


Das sind zusammengerechnet noch keine 100 Prozent, denn es gibt viele andere, kleinere Religionen. Und etwas mehr als eine Milliarde Menschen (16% der Weltbevölkerung) bekennt sich zu keiner Religion. Darunter finden sich Personen, die nicht an einen Gott glauben, aber auch solche, die zwar gläubig sind, aber keiner offiziellen Religion folgen.

(Stand: 29. September 2016)


 
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